Husum: guter Geschmack – vom kulinarischen Standpunkt her

Krabbensuppe und Salzwiesenlamm, Nordseescholle und echtes Husumer Bier: Die kleine Messestadt kann, kulinarisch gesehen, aus dem Vollen schöpfen, sprich aus dem Reichtum regionaler Produkte. Und die Gastronomen der Stadt wissen diesen Reichtum zu vermehren und daraus Köstliches von fein bis deftig zu zaubern.

Husumer Fischer bringen die Früchte des Meeres fangfrisch an Land, und an manchen Tagen kann man am Hafen Krabben direkt vom Kutter kaufen. Auf den Salzwiesen vor den Deichen, die das Land vor Sturmfluten schützen, wachsen Lämmer heran, deren zartes Fleisch als Spezialität der Küste gilt. Von den Bauern im Umland Husums kommt das Gemüse ohne Umweg vom Feld auf den Teller. Es ist diese bäuerliche Kultur, die die Küche der Region prägt: Schmack-haft ist sie wie alles rund um die Krabbe, rustikal wie der Grünkohl mit süßen Kartoffeln und Schweinebacke, exotisch wie die Weinsuppe mit Schinken (das Hochzeitsgericht der Nordfriesen), gehalt-voll wie Labskaus.

Das "Nationalgetränk" der Nordfriesen übrigens ist, neben Bier, der Pharisäer. Der hat es in sich im ganz wörtlichen Sinne: Starker Kaffee wird mit einem guten Schuss heißem Rum auf Touren gebracht, das Ganze gekrönt mit einer Haube aus süßer Sahne.

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